Kiküka – Gemüseeintopf


Orient meets Okzident

Kiküka ist ein Gemüseeintopf, bei dem sowohl Zutaten aus dem Arabische und Indischen Raum, wie auch klassische Elemente aus Europa zum Einsatz kommen. Er ist sehr sättigend, und in der beschriebenen Zusammensetzung ein veganes Rezept.

Zutaten für 4 Personen

3-4 Möhren
1 kleine Fenchelknolle
½ kleine oder 1/4 großen Hokkaido Kürbis
1 Gemüsezwiebel
1 kleines Stück Sellerie
3 Tomaten
Kartoffel (Sorte nach belieben – und Menge nach Hunger)
1/2 Bund Petersilie
1 große Dose Kichererbsen
1 kleines Stück frischen Ingwer
Öl zum anbraten
Curcuma (Pulver)
Bockshornkleesamen (Pulver)
Koriander (Pulver)
Kumin (Pulver)
1 Esslöffel Curry
Cayennepfeffer (Pulver)
Salz
1-2 Esslöffel Agavensirup
Weißes Mandelmus
Minze- oder Basilikumblättchen


Infos zu den Gewürzen:

Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Rezepts. Sollte das Gewürzregal nicht so üppig bestückt sein, dann kann man auf eine Indische Gewürzmischung zurückgreifen, in der die wesentlichen Gewürze bereits enthalten sind. Beim finalen Abschmecken muss man dann mit den verfügbaren Gewürzen improvisieren. Solange man es nicht übertreibt, kann man nicht viel falsch machen. Auch hier gilt, sich auf das Gefühl und die Sinne verlassen ;-)


Vorbereitung:

Das Gemüse (Möhren Fenchel, Kürbis) waschen/putzen und in ca. 2 cm Würfel/Stücke schneiden. Das Selleriestückchen in die Zwiebel in ganz kleine Würfelchen hacken.
Die Petersilie waschen und fein hacken.
Die Tomaten in Achtelstücke schneiden - die Kichererbsen waschen und bereitstellen.
Die Kartoffeln waschen und als Pellkartoffeln aufsetzen.


Zubereitung:

Die Möhrenstücke und die Selleriewürfel in dem Öl scharf anbraten, dann die Zwiebeln hinzugeben und ebenfalls anbraten. Achtung! Nicht zu dunkel werden lassen.

Dann die Kürbiswürfen und evtl. etwas Wasser hinzu geben, damit das Ganze nicht anbrennt.

Nun die Kichererbsen, sowie die Tomatenstücke hinein geben und den Ingwer mit einer feinen Küchenreibe hinein reiben. Die Petersilie hinzufügen.

Jetzt alle Gewürze, Salz und Agavensirup hinzu und gut vermischen. Das ist der Moment, wo es dann ganz toll in der Küche duftet ;-)

Zugedeckt noch etwas auf kleiner Flamme köcheln lassen, und darauf achten dass das Gemüse dabei nicht völlig zu Brei verkocht, sondern seine Form hält.
Jetzt noch das finale Abschmecken und fertig ist der Kiküka.

In der Zwischenzeit sind die Kartoffeln gar und können gepellt oder mit ihrer Schale (je nach Gewohnheit) in Scheiben, sozusagen als Fundament des Kiküka, in einen tiefen Teller oder in Schüsselchen gegeben werden. Den Kiküka nun über die Kartoffelscheiben geben und mit einem Esslöffel Mandelmus pro Portion und den Minze- oder Basilikumblättchen servieren.

:-)