Universelle Gesetze - Vorwort


Die universellen geistigen Gesetze (kurz UGG) sind weder Gesetze im juristischen Sinne, noch handelt es sich rein wissenschaftlich gesehen um Naturgesetze. Sie haben auch keinen religiösen Ursprung. Es sind vielmehr Gesetzmäßigkeiten oder Prinzipien, die aufgrund ihrer ganzheitlichen Betrachtungsweise einen allumfassenden Geltungsbereich haben.
Im Grunde handelt es sich um so eine Art Basisspielregeln für das Universum, und somit für alles, was da so herumexistiert.

Jetzt könnte man sagen, dass es ja schon die Naturgesetze (z.B. Gravitationsgesetz, schwache Kernkraft, etc.), die mathematischen Gesetze (z.B. Starkes Gesetz der großen Zahlen), die juristische Gesetze (BGB, StGB), die StVO, das Steuergesetz, die Tora und die zehn Gebote gibt. Dazu kommen noch eine nicht unerhebliche Anzahl von Bedienungsanleitungen koreanischer DVD-Player und chinesischer Handys ;-))
Das sind natürlich allesamt gute Ansätze, eine gewisse Klärung und Ordnung in das komplexe Sein des Lebens zu bringen ( mal abgesehen vom deutschen Steuergesetz :-x ). Aber sie beleuchten immer nur einen spezifischen Teilbereich, was ja im Grunde o.k. ist - aber den Blick fürs Ganze hier und da gerne mal verlieren lässt.
Alexander von Humboldt, bekannt als exzellenter Beobachter der Natur, machte sich z.B. seine Gedanken über die Naturgesetze. Er formulierte es so: „Jedes Naturgesetz, dass sich dem Beobachter offenbart, lässt auf ein höheres, noch unerkanntes schließen.“
Es gibt also offensichtlich noch mehr als das bisher Erkannte.

Die Wissenschaft ist zwar bereits ein gutes Stück vorangekommen - aber trotzdem halten die Naturgesetze immer noch ein paar Überraschungen für uns parat, was Johann Wolfgang v. Goethe zu folgender Erkenntnis brachte: „Die Natur hat sich soviel Freiheit verschafft, dass wir mit Wissen und Wissenschaft ihr nicht durchgängig beikommen oder sie in die Enge treiben können.“

Nun, wie soll man denn sein Leben auf die Reihe bekommen, wenn man noch nicht mal das Menü seines Handys versteht?
Wer erklärt einem auch nur ansatzweise, wie das Leben wirklich funktioniert?
Die besten Regeln, Prizipien und Gesetze nützen ziemlich wenig, wenn man sie nicht versteht oder nicht weiß wozu sie überhaupt gut sind.

Über all diesen Gesetzen, Regeln, usw. stehen ganz einfache Grundprinzipien. Die Betonung liegt auf „einfach“, denn offensichtlich sind nur wir Menschen in der Lage, die Dinge derart zu verkomplizieren, dass man sein Leben praktisch nur noch mit Fachleuten und Spezialisten meistern kann. Das ist aber überhaupt nicht im Sinne des eigentlichen Lebens. Es muss doch auch etwas Einfaches geben, was die Dinge erklärt, so wie sie sind. Das haben sich wohl auch schon der/die Autoren der Hermetischen Prinzipien gedacht.

Wer hat's erfunden?
Ich war's nicht (oh Mann - das wäre ja echt ein Ding :-O )
Aber die Schweizer waren es diesmal (wahrscheinlich) auch nicht ;-)
Die Grundlage der UGG ist das sogenannte Kybalion, welches die sieben hermetischen Prinzipien beinhaltet.
Der oder die Autoren sind nach heutigen Stand nicht bekannt.

Warum?
Warum also jetzt die UGG-Interpretation von Michael, wenn es doch schon das Kybalion gibt?
Ganz einfach - das Kybalion liest sich etwas mühsam. Und zum Schluss bleibt die Frage, was macht man damit, wenn man es gelesen (oder sogar verstanden) hat. Zumindest ging es mir so.
Mit meiner alltagstauglichen Interpretation der hermetischen Prinzipien biete ich eine allgemein verständliche Version für jedermann an.
Die UGG's bieten eine Möglichkeit, den Blick wieder auf das „Gesamte“ zu richten (Überblick), um von da aus Rückschlüsse und Hinweise fürs Leben zu erhalten (Einblick).

Auf dass nun jeder schauen möge, ob sie für seinen/ihren Alltag zu „gebrauchen“ sind.


„Des Menschen Sehnsucht geht dahin, ein Ganzes und Vollkommenes zu erkennen“
(Thomas von Aquin)

„Im Grunde ist alles ganz einfach - weil die Wahrheit immer ganz einfach ist“
(Susanne)