Ko(s)misches Prinzip 11


Es gibt keine Zufälle, sondern nur von dir nicht im Zusammenhang gesehene Ereignisse. Oder glaubst du wirklich, dass du aus Versehen hier bist?

Wie würdest du „Zufall“ definieren? Hier ist mein Versuch: Ein Ereignis A, dass mit mindestens einem zweiten Ereignis B, ohne Vorzeichen, Vorwarnung und ohne offensichtlichen Bezug zueinander, zusammentrifft und dabei durch das Resultat R für mich an Bedeutung gewinnt. Je unwahrscheinlicher mir hierbei das Resultat erscheint, desto höher ist der Staun-Schmunzel-Wunder-Effekt.

„Ich habe gerade noch an dich gedacht und hatte schon das Telefon in der Hand und in dem Moment rufst du an!“ „Na, so ein Zufall!“

Kommt dir das irgendwie bekannt vor? Mir schon. Wer würde aber von Zufall sprechen, wenn jemand eine Billardkugel in Richtung einer zweiten stösst (Ereignis A) und diese in Folge des Auftreffens (Ereignis B) davon rollt (Resultat R). Wahrscheinlich niemand.
Und wie sähe die ganze Sache aus, wenn du z.B. während eines Südeuropaurlaub einem Bettler fünf Euro schenkst, er sich davon ausnahmsweise ein Lotterielos kauft, zufällig den Jackpot knackt, ein Millionär und erfolgreicher Geschäftsmann wird, deine Firma in der Zwischenzeit pleite gemacht hat, du angefangen hast zu saufen, deine Frau dich verlassen hat, du deine Wohnung verloren hast und völlig abgebrannt auf der Strasse gelandet bist, der Bettler von einst dich bei einem Besuch in Deutschland rein zufällig auf besagter Straße wiedererkennt, sich an deine glückbringende Spende erinnert und dir wieder auf die Beine hilft. Sicher ein Zufall, oder? Warum nennen wir das jetzt Zufall? Weil die einzelnen Ereignisse zeitlich und räumlich zu weit auseinander liegen, zu zahlreich oder komplex sind? Weil die Geschichte zu unwahrscheinlich klingt? Weil wir die Absicht, die sich wohl möglich dahinter verbirgt, nicht entdecken können?

Es mag vielleicht sein, dass es uns oft an der Sensibilität mangelt, folgende Dinge zu erkennen?
- Wir setzen häufig Ursachen, die wir mit dem Resultat nicht mehr in direktem oder indirekten Zusammenhang sehen.
- Wir haben alle eine mehr oder weniger starke geistige Verbindung zueinander.
- Wir nutzen meist unbewusst diese Verbindung zum Transportieren von Ursachen.

Ich bin überzeugt davon, dass du nicht zufällig auf diesen Text gestoßen bist. Du hast schon früh damit angefangen, die Ursache hierfür zu setzen:

- Du hast schon vor längerer Zeit lesen gelernt,
- du hast Dir einen Zugang zum I-net verschafft,
- du hast Dich durch das Datenlabyrinth des world-wide-web bis hin zu meiner Homepage manövriert, und
- du hast zu dieser Seite hier gefunden.

Stimmt's? Und ich hab's schon vor Dir gewusst! Kein Zufall! ;-)

“Verändere Dein Jetzt -
und Deine Zukunft wird so, wie sie war,
nicht stattfinden.”
(Susanne S.)